Wie ausgewechselt: Zwingenberg/Heppenheim überrollt Eberstadt mit 57:23
Weibliche D-Jugend, Bezirksoberliga: JSG Zwingenberg/Heppenheim - TG Eberstadt 57:23 (31:10)
Eine Woche nach der Niederlage bei der HSG Rü/Bau/Kö hat die wD-Jugend in der Zwingenberger Melibokushalle ein deutliches Zeichen gesetzt. Und das ohne Sibylle Droll: Trainerin Katharina „Kathi“ Hörl stand diesmal allein an der Seitenlinie und hatte ihr Team von der ersten Sekunde an im Griff.
Mira Lennert traf schon nach 18 Sekunden zum 1:0. Nach gut zwei Minuten stand es 4:0, nach sieben Minuten 10:3 und nach zehn Minuten 16:6, womit die Partie praktisch entschieden war. Eberstadt nahm beim Stand von 8:21 eine Auszeit, doch Frida Rücker traf danach dreimal in Folge zum 24:8. Zur Pause hieß es 31:10.
Nach dem Wechsel ließ das Team nicht nach. Beim 44:16 nahm Kathi Hörl die Auszeit, und danach lief es genauso konsequent weiter. Das Schlusswort hatte Milena Meier mit dem letzten Siebenmeter zum 57:23. Kurz zuvor hatte Frida Rücker im Tor einen Strafwurf der Eberstädterin Tonia Möller gehalten.
Die Torhüterinnen: Lotte Reni Greifenstein und Nora Weber ließen im Tor nur 23 Gegentore zu. In der zweiten Halbzeit stand zusätzlich Frida im Kasten und hielt dabei den Siebenmeter.
Die Torschützinnen:
Frida Rücker (15) und Milena Meier (15, davon 1/1 Siebenmeter) waren nicht zu stoppen. Bei Frida ist das umso bemerkenswerter, weil sie in der zweiten Halbzeit auch noch das Tor hütete.
Mira Lennert (14) traf von Anfang bis Ende.
Helena Rücker (9) ergänzte ihre Kolleginnen stark.
Maya Hartmann (3) traf dreimal, alle Tore fielen in der ersten Halbzeit.
Karla Jungbluth (1) traf kurz vor Ende der ersten halben Stunde des Spiels.
Mayla Elisa Wilms blieb ohne Torerfolg, war aber Teil der Mannschaft, die diesen Sieg geschafft hat.
Was war anders als in Bauschheim (29:40)?
Der Start: In Bauschheim war es lange ein Schlagabtausch, und die Mädels führten zwischenzeitlich mit 12:15. Dann kippte das Spiel: Die Gastgeberinnen drehten es bis zur Pause auf 18:16.
Die Abwehr samt Torhüterinnen: Gegen Rü/Bau/Kö fielen 40 Gegentore, gegen Eberstadt nur 23. Zur Pause waren es 10 statt 18.
Die Tore: 57 statt 29, also fast doppelt so viele. Milena Meier steigerte sich von einem Tor auf 15, und Maya Hartmann traf statt gar nicht dreimal. In Bauschheim gingen 25 von 29 Toren auf das Konto von Frida, Mira und Helena, diesmal verteilten sich die Tore auf mehr Schultern.
Die zweite Halbzeit: In Bauschheim gab es nach dem Seitenwechsel 22 Gegentore, gegen Eberstadt nur 13 (bei 26 eigenen Toren).
Der Kader: Lea Hörnle fehlte diesmal, trotzdem hatte Kathi Hörl mit neun Spielerinnen alles im Griff.
Der Vergleich hinkt natürlich etwas, denn es waren zwei verschiedene Gegner mit ganz unterschiedlicher Spielstärke.
Weiter geht es am 25.10.2026.